Die Beschreibung ist nicht das Beschriebene
Wir begehen oft den Fehler und halten die Worte für die Wirklichkeit - tatsächlich sind es aber lediglich Konzepte, die versuchen, etwas zu beschreiben.
Worte halten uns in der Welt der Dualität gefangen, in der es gut und böse, richtig und falsch gibt. Jenseits von Worten gibt es kein richtig und falsch.
Da ist einfach nur das, was in diesem Augenblick gerade ist. Gebrauchst du ein Wort, um es zu beschreiben, bist du schon nicht mehr in der Gegenwart - das Tao, das benannt werden kann, ist nicht das wahre Tao.
Lebendige Präsenz ohne Worte
Alles, was ist, kommt von jenseits der Worte und verschwindet wieder dort hin (danach zu suchen, wie DAS heißen könnte, bringt dich schon wieder ins Denken und somit raus aus der Gegenwart).
Wenn du es einfach fühlst und erfährst und keine Worte dazwischen schiebst, gibt es keine Probleme. Probleme entstehen, wenn du dem, was ist, irgendwelche Worte überstülpst.
Hier und jetzt existieren keine Probleme
Nur in der Gegenwart, in diesem einen Augenblick, kannst du wirklich glücklich sein - und in der Gegenwart existieren keine Probleme. Im gegenwärtigen Augenblick erfährst du die ganze Fülle des Lebens.
Aus dem gegenwärtigen Augenblick heraus zu leben, macht das Leben sehr einfach. Und du beginnst vielleicht sogar auf intuitive Weise etwas zu entdecken, wonach du schon lange - und bisher vergeblich - gesucht hast.
Wo die Antworten auf die wesentlichen Fragen herkommen
Falls du dich jemals gefragt haben solltest, wer du wirklich bist und um was es für dich hier auf diesem Planeten wirklich geht - was meinst du, wo du die Antwort darauf erfährst?
Praktische Coaching-Tipps für den Alltag:
• Schau dich um, dort wo du gerade bist. Betrachte neugierig und interessiert all die Dinge, die sich in deiner Umgebung befinden. Widerstehe der Versuchung des Verstandes, den Dingen sofort einen Namen geben zu wollen. Sei einfach da. Wenn du darin gut geübt bist, mache das auch mit Menschen - betrachte sie ohne Worte.
• Nimm dir einen Augenblick lang Zeit, komme zur Ruhe, indem du ein paar mal tief ein- und ausatmest, und dann richte deine ganze Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache. Tue dies so mühelos, wie nur irgendmöglich, und bemerke, wie DU plötzlich mit dem Ding verschmilzt.
• Wenn du das nächste Mal einen Spaziergang machst, betrachte einmal etwas so, wie du es vielleicht noch nie betrachtet hast und tue so, als seiest du das Ding. Und dann betrachte dich von dem Ding aus.
• Schließe deine Augen und bemerke, wie da plötzlich, scheinbar aus dem Nichts, Gedanken auftauchen. Versuche, den Anfang und das Ende der Gedanken zu erkennen. Und vielleicht kannst du auch den Raum zwischen den Gedanken erkennen. Versuche, deine Aufmerksamkeit in diesen Raum hinein auszudehnen.
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