... oder: wie du dein unerschöpfliches Potenzial wachkitzelst:
Bist du am Leben wirklich beteiligt? Lebst du die unerschöpfliche Fülle deiner Möglichkeiten?
Das Leben ist eine ununterbrochene Aneinanderreihung von Augenblicken, und in jedem Augenblick bieten sich dir neue Möglichkeiten. Doch das erfordert es auch, dich aus der persönlichen Komfortzone heraus zu bewegen.
Wir haben es uns im Laufe der Zeit gemütlich eingerichtet in unserem Leben, und unsere Gleise sind ziemlich eingefahren. Wir gehen einer bestimmten Arbeit nach, die uns häufig nicht wirklich erfüllt und glücklich macht, in unseren Beziehungen ist auch nicht mehr so viel los wie am Anfang, das eine oder andere Zipperlein, das uns plagt, übersehen wir lieber, und eigentlich hätten wir auch gerne etwas mehr Geld (obwohl wir ja, weise und einsichtig wie wir sind, wissen, das Geld allein auch nicht glücklich macht).
Kurzum, wir wissen oft gar nicht so recht, was wir vom Leben wirklich wollen, und schon gar nicht, wie wir das je erreichen können.
Lieber keine so hohen Ziele setzen, dann tut es auch nicht so weh, wenn wir sie nicht erreichen. Überhaupt sind wir doch meist schon zufrieden, wenn es nicht weh tut - bloß nichts riskieren!
Findest du nicht auch, dass da ein bißchen frischer Wind fehlt? Mal aus der engen Kiste herausschauen; mal ein bißchen was wagen; mal ein klitzekleines Risiko eingehen - nicht gleich die riesengroßen Herausforderungen, die dich gleich erbarmungslos überfordern würden (und dich in unseren Annahmen bestätigen würden, dass du es eh nicht schaffst); nein, erst mal kleinere Brötchen backen (die aber ruhig schon etwas größer sein dürfen als die, die du für gewöhnlich im Ofen anbrennen läßt). Und dann Schritt für Schritt den eigenen Horizont der Möglichkeiten erweitern. Es gibt da viel zu entdecken und zu erleben.
(Siehe auch:
Die vier Schritte authentischer LebensKunst)

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Xing-Profil. Herzliche Grüße und bis demnächst - Ralf
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FESTE ENTSCHLOSSENHEIT
Nachdem Du Dir Deine Absicht klar gemacht hast, mach Dich auf den Weg. Was immer Du Dir vorgenommen hast - tu es! Sei fest entschlossen, Dein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Und zwar jetzt!
Zögere nicht, denn mit jedem Schritt, den Du auf Dein Ziel hin tust, bist Du Deiner Absicht einen Schritt näher gekommen. Und das zu erkennen und vor allem, anzuerkennen und wertzuschätzen, ist sehr wichtig. Damit beweist Du Dir selbst, dass Du in der Lage bist, es zu schaffen, und das wiederum steigert Dein Selbstvertrauen, Deine innere Kraft und Deine Intuition. Wenn Du Dich entschließt und handelst und Deine Kräfte auf ein Ziel hin bündelst, fließen Dir ungeahnte Energien zu. Du mußt es nur beginnen.
Was also ist der nächste Schritt? Gib das Zögern auf und geh los! Und dann den nächsten ... und den nächsten ... und den ...
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ERWACHTES HANDELN
Beim erwachten Handeln wird dein äußeres Ziel - das, was du tust - mit dem inneren Ziel - dem Erwachen und Wachbleiben - in Einklang gebracht. Durch erwachtes Handeln wirst du eins mit dem nach außen gerichteten Ziel des Universums. Das Bewusstsein strömt durch dich in diese Welt. Es fließt in dein Denken ein und inspiriert dich. Es fließt in alles ein, was du tust, lenkt es in die richtige Bahn und gibt ihm Kraft
-- aus:
Eine neue Erde, von Eckhart Tolle
9 Tipps für den Alltag:
• Mache dir immer wieder bewusst, wer du bereits bist und was du alles hast und sei dankbar dafür; von dort aus mache dir deine Wünsche und Bedürfnisse klar und finde heraus, was du wirklich willst.
• Je größer deine Klarheit in bezug auf das, was du willst, umso größer ist auch deine Zuversicht, mit allen möglichen Hindernissen umzugehen - daher mache dir bewusst, was du vom Leben wirklich willst.
• Stelle dir selbst die Frage: "Kann ich ...?" und beantworte sie dir mit JA! Und wenn dann die Frage auftauchen sollte: "Warum?", dann beantworte dir diese mit:"Weil ich es so will!"
• Mit einer klaren Absicht durch's Leben zu gehen, ermöglicht es dir, dein Drehbuch selbst zu schreiben und dein Leben nicht von anderen Menschen oder äußeren Umständen abhängig zu machen.
• Leite aus deiner Absicht - also aus dem, was du erleben willst - machbare Ziele ab und setze sie Schritt für Schritt um.
• Überprüfe von Zeit zu Zeit, ob du noch auf Kurs bist und korrigiere ggf. deine Ausrichtung.
• Erkenne alle noch so kleinen Erfolge an und entwickle so schrittweise ein Vertrauen in dich und deine Möglichkeiten.
• Freude ist stets ein guter Wegweiser, daher mache das, was du tun mußt, mit zunehmend mehr Spaß und Freude und finde darüber hinaus Möglichkeiten, mehr und mehr von dem zu tun, was du wirklich tun willst.
• Erinnere dich immer wieder daran, dass die wichtigste aller Fähigkeiten die Fähigkeit ist, deine Aufmerksamkeit bewusst zu lenken.
• Noch mehr Tipps? Frag' den ZenCoach
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ja, es gibt ein gutes Gefühl, wenn wir etwas in unserem Leben verändern, mal etwa riskieren. Das kann ich nur bestätigen. Es sind manchmal nur kleine Veränderungen, die viel bewirken können. Mal probiere ich ein neues Kochrezept aus und mal gestalte ich die Wohnung neu, mal unternehme ich etwas, was ich noch nie zuvor getan habe. Und dann miste ich die Schränke aus, da wird dann wieder Platz für Neues.
Ich fühle mich frei und voller Power nach so einer Veränderung.
Aber nun kommt das „aber“ oder die zweite Seite der Medaille.
Nach einer Weile, als das „Neue“ nicht mehr so neu war, war das gute Gefühl verflogen und ich fühlte mich wie vorher, so als ob nie etwas neu gewesen wäre. Ich war wieder an meinem Ausgangspunkt.
Da war vor der Veränderung diese Vorstellung, diese Erwartung: Wenn ich dieses Buch gelesen habe oder diese Veranstaltung besucht habe oder wenn ich doch erst mal verheiratet wäre oder die neue Arbeit hätte oder wenn ich die neue Wohnung hätte usw….ja, dann wird es mir gut gehen, dann bin ich alle Sorgen los, dann „bin“ ich wer. Das war meine Veränderungsmotivation.
Und immer wieder musste ich erkennen, dass sich zwar für kurze oder auch etwas längere Zeit etwas änderte. Ich fühlte mich super. Ja. Doch nach einer Weile war ich wieder an meinem Ausgangspunkt. Meine Sehnsucht nach dem inneren Frieden war immer noch da, wie vorher. Es war nur mal eine kurze Ablenkung.
Nun könnten wir uns das gute Gefühl durch eine Veränderung nach der anderen aufrechterhalten. Aber wäre das nicht eine Flucht vor der Leere, die entsteht, wenn das gute Gefühl wieder abgeebbt ist?
Um nicht falsch verstanden zu werden: Ja, ich bin für Veränderung. Und ich würde jedem, der herumsitzt und jammert, sagen, er sollte etwas verändern. Etwas tun. Nicht die Hände in den Schoß legen und sagen, dass es ja doch nichts nützt.
Etwas verändern und auch riskieren: Ja. Dabei aber auch sehen, dass das gute Gefühl vorübergehend ist und die Sehnsucht nach dem inneren Frieden nicht stillen kann. Und kein noch so wunderbares Gefühl wird diese Sehnsucht stillen können, weil wir schon da sind, weil wir ihn schon haben diesen inneren Frieden, aber wir das (noch) nicht erkannt haben. Es ist genau richtig, so wie es ist.
Liebe Grüße und schönes Wochenende
Andrea
Liebe Grüße, Sabine